Gefahrgutaustritt am 06.07.2015

 

Am 06.07.2015 kam es gegen 09.50 Uhr zu einem Gefahrgutaustritt bei einer Spedition in Fußgönheim. Die Feuerwehren der VG Maxdorf wurden um 09.53 Uhr von der Leitstelle Ludwigshafen mit folgendem Einsatztext alarmiert: „G3, Gefahrstoffaustritt, Fußgönheim, organisches Peroxid“.

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr Fußgönheim übergab die Spedition der ersten Führungsperson die Ladepapiere (CMR-Frachtbrief) und die dazugehörigen Sicherheitsdatenblätter.

 

Es wurde als Taktik „GAMS“ angewendet. Absperrung 50 m um den Kühlauflieger, umliegende LKW’s aus dem Gefahrbereich entfernt. Brandschutz sichergestellt.

Bereitstellungsraum Atemschutz, DEKO-Stelle, Materialstelle, Ablagefläche kontaminiertes Material wurden eingerichtet.

 

Beim Eintreffen war der betroffene Kühlauflieger noch verschlossen, am Heck des Fahrzeuges befand sich eine kleine Menge des Produktes auf dem Boden (Pflastersteine). Es wurden mehrere Trupps mit CSA ausgerüstet. Ein Trupp ging zu Erkundung vor. Der Auflieger hatte auf der Beifahrerseite eine Seitentür, hier wurde der erste Zugang zur Ladefläche geschaffen. Das ausgelaufene Produkt hatte sich auf der Ladefläche des Kühlaufliegers verteilt. Es wurde Universalchemikalienbinder am Heck des Aufliegers (im Innenbereich) ausgebracht, damit keine weitere Flüssigkeit aus dem Auflieger austreten konnte. Ebenso wurde der Bodenbereich mit dem Universalbinder abgestreut.

 

Ein Trupp suchte auf dem Auflieger nach der Leckage. Der Produktaustritt wurde bei 1 Kanister (25 Liter) festgestellt.  Der beschädigte Kanister wurde in ein Bergefass verpackt. Das Heck des Kühlaufliegers, wo eine Verunreinigung durch das Produkt stattgefunden hatte, mit den geeigneten Tüchern gereinigt. Der Kühlauflieger wurde dem Betreiber übergeben, mit dem Hinweis diesen zeitnah zu reinigen. Dies wurde vom Betreiber umgesetzt.

 

Die VG Bürgermeisterin Klein wurde informiert und war ebenfalls kurzzeitig vor Ort. Ordnungsamt Maxdorf verständigt. Untere Wasserbehörde KV RPK und SGD Süd verständigt.

 

Die Einsatzstelle wurde um 13.30 Uhr dem Betreiber übergeben. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit der Spedition lief reibungslos ab.