Einsatz Nr. 8

Alarmierung

13.03.2014 um 8:48 h

Einsatzstichwort

CO2 Austritt in Lagerhalle

Einsatzort

Schifferstadt, Mühlstraße

Eingesetzte Kräfte

5 (VG)

Eingesetzte Fahrzeuge

GW-A des Rhein-Pfalz-Kreises

Einsatzdauer

4:30

Kurzbericht

(Text FW Schifferstadt)

Am 13.03.2014 wurde die Feuerwehr Schifferstadt um 07:07 Uhr von der Rettungsleitstelle Ludwigshafen zur Auslösung eines Brandmelders bei der Firma Reifen Krupp alarmiert.

Durch die Einsatzkräfte des Löschzugs der Feuerwehr Schifferstadt konnte kein Brand festgestellt werden. Da im weiteren Einsatzverlauf die Brandmeldeanlage nicht zurück gestellt werden konnte, wurde eine Fachfirma für Brandmeldeanlagen hinzugezogen.

Mitarbeiter dieser Firma stellten dann fest, dass CO2, welches in einer stationären Löschanlage als Löschgas vorgehalten wird, ausgetreten war. Diese Löschanlage ist für das ehemalige Gebäude der Firma Ringwald vorgesehen, in dem heute Fahrzeugreifen gelagert werden.

Daraufhin wurde das Gebäude durch die Einsatzkräfte evakuiert und geschlossen.

Nachalarmierte Kräfte der Feuerwehr Schifferstadt sowie die angeforderten Kräfte des Gefahrstoffzuges des Rhein-Pfalz-Kreises führten im Anschluss Messung an tiefer gelegenen Punkten der angrenzenden Straßen durch. Hierbei wurde keine erhöhte CO2 Konzentration nachgewiesen. Im Anschluss wurden Zugänge zur betroffenen Lagerhalle geöffnet und eine Belüftung mit mehreren Belüftungsgeräten durchgeführt. Während der Belüftung wurde ständig die CO2 Konzentration am Halleneingang gemessen.

Abschließend wurde das Gebäude an den Betreiber übergeben.

Im Einsatz befanden sich 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Schifferstadt.

Neben der Feuerwehr Schifferstadt befanden sich nachfolgende Organisationen im Einsatz:
-> Gefahrtsoffzug Rhein-Pfalz-Kreis
-> Kreisfeuerwehrinspekteur
-> Polizeiinspektion Schifferstadt
-> Rettungsdienst
-> Ordnungsamt der Stadt Schifferstadt


Stichwort CO2 (Kohlenstoffdioxid):
CO2 ist ein Gas, welches unbrennbar, farb- und geruchlos. Kohlenstoffdioxid ist schwerer als Luft und setzt sich somit leicht an tiefer gelegenen Orten wie Schächten und Kellern ab.
Eine CO2 Vergiftung führt letztlich zum Atemstillstand und somit zum Tod, so dass Einsatzkräfte der Feuerwehr nur mit umluftunabhängiger Atemluftversorgung Atemschutzgerät) arbeiten können.