Unwetterchaos in der VG Maxdorf 

Ein verwüsteter Friedhof in Birkenheide, ein fast komplett abgedecktes Dach am östlichen Ortseingang von Maxdorf, Ziegeln auf der Fahrbahn in Fußgönheim, alle Bäche und Gräben zum Überlaufen voll – das Unwetter vom Mittwoch hat die VG Maxdorf besonders hart getroffen und einen Dauereinsatz der Feuerwehren bis hin zur körperlichen Erschöpfung der rd. 70 ehrenamtlichen Wehrleute  verursacht. Während der Sturm Xynthia im Februar mit einem zehnstündigen Dauereinsatz und rd. 70 verschiedenen Einsatzstellen schon eine echte Herausforderung darstellte, waren nun fast 120 Einsatzstellen abzuarbeiten, mit kurzen Unterbrechungen war die Feuerwehr fast 20 Stunden im Dauereinsatz, um die dringendsten Hilfeersuchen zu bedienen, und anschließend am Freitag und z.T. Samstag noch einmal mehrere Stunden zur Abarbeitung der restlichen Einsatzstellen.
Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Maxdorf nahm die von der Rettungsleitstelle, der Polizei und den Bürgern selbst eingehenden Notrufe auf und koordinierte den Einsatz der 10 Fahrzeuge. Durch den Ausfall nicht nur des allgemeinen Stromnetzes, sondern auch der Notstrompufferung der Einsatzzentrale, standen die dort eingesetzten Kameraden vor einer besonderen Herausforderung, da z.T. gespeicherte Daten verloren waren und Telefongespräche abgebrochen sind – die umgehende Instandsetzung der Notstromversorgung der Zentrale hat oberste Priorität für die Wehrleitung der VG.
Wie schon beim Sturm im Februar mussten auch einige Hilfeersuchen abgelehnt werden, die Sturmschäden  auf Privat- oder Betriebsgeländen ohne weitere akute Gefährdung betroffen haben (z.B. umgestürzte Bäume im Garten); entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag, aber auch aus Kapazitätsgründen und um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, musste sich die Feuerwehr darauf beschränken, akute Gefahrenstellen abzuarbeiten und reine Aufräumarbeiten Fachfirmen (Gartenbaubetriebe, Dachdecker etc.) zu überlassen. Wir bitten insoweit um Verständnis !